Schwere Schale aus Nussbaum


(319/2016) Aus einem 4 kg schweren Rohling aus Nussbaum habe ich diese große Schale (29,5×7,6cm 1.380gr)  herausgearbeitet. Die Schale hat ein großes Fassungsvermögen. Die Wände sind sehr steil ausgebildet, der Übergang zum Boden mit einer klaren Kante, ebenso wie der Übergang zum oberen Rand. Der Rand selbst ist leicht nach innen gewölbt und stark hinterschnitten. Daduch zeichnet der Schatten die Kante zwischen Rand und Innenteil scharf ab – das gefällt mir.

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Der Blick von der Seite zeigt die sehr eckige Form:

jj_16_319 29,5x7,6 Nussbaum(3)

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Schwere Eichenschale mit Brandkerben


(318/2016) Für diese mit 1.100 Gramm recht schwere Schale (19,5x10cm) aus Eiche habe ich zwei Holzstücke klappsymetrisch verleimt, so dass sich die Maserung des unteren Stücks im oberen Teil wiederfindet. Die obere der beiden Brandkerben liegt auf der Leimfuge. Die Wände sind mit ca. 14mm stark ausgebildet, die Form verjüngt sich noch oben und endet mit einem leicht nach innen abfallenden Rand mit scharfer Kante. Die Schale liegt wunderbar in beiden Hände und ist das, was man heutzutage als „wertig“ bezeichnet. Ein schönes Stück.

jj_16_318 19,5x10 Eiche (1)hier noch der Blick von der Seite:

jj_16_318 19,5x10 Eiche (3)

 

Rüsterschale mit Kerbe


(315/2016) Nach längerer Zeit habe ich mal wieder ein Stück Ulme (auch Rüster genannt) in die Hände bekommen. Dieses Holz ist recht hart und Schalen daraus eignen sich gut für den Alltagsgebrauch.  Ulme zeichnet sich durch eine sehr starke, interessante Maserung aus, wie auf dem Bild gut zu sehen ist. Die Form dieser Schale (24,5×6,5cm 370gr) ist klassisch, aussen habe ich den Rand noch mit eine Doppelkerbe verziert.

jj_16_315 24,5x6,5 Ulme (1)

Hier ein Bild von der Seite:

jj_16_315 24,5x6,5 Ulme (3)

Einladung zum Kunsthandwerkermarkt


In eigener Sache

Liebe Freunde meiner Drechselseite,

bisher konnten Sie meine Stücke immer nur auf dieser Seite anschauen. Nun haben sie die Chance, meine Stücke in natura zu erleben,  anzufassen und vielleicht mitzunehmen. In diesem Jahr nehme ich erstmalig an dem Kunsthandwerkermarkt im Freilichtmuseum am Kiekeberg teil und habe dafür eifrig gedrechselt und schöne Stücke geschaffen.

Ich würde mich sehr freuen, Sie dort am Sa 27.02 oder So 28.02.16 begrüßen zu können. Sie finden meinen Stand im „Agrarium“ im 1. Stock. Nähere Informationen auf der Seite des Freilichtmuseums am Kiekeberg.

Um die neuesten Stücke anzusehen, scrollen Sie bitte weiter nach unten.

Kirschbaumschale innen rot lackiert


(294/2015) Diese Schale aus Kirschbaum (24×6,5 370gr) ist – wie man sieht – von innen rot lackiert. Bisher habe ich meist geschlossene Formen lackiert, hier aber präsentiert sich das kräftige Rot sehr offen und dominant. Mir gefällt es – aber nicht allen, denen ich die Schale gezeigt habe. Schön ist jedenfalls die kräftige Maserung und die warme Farbe von Kirsche, die zu meinen Lieblingshölzern gehört.

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Hier ein Blick von der Seite:

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Flache Schale aus Wenge


(290/2015) In meinem Bestand hatte ich schon lange einen Rohling aus Wenge, den ich immer mit einem etwas schlechten Gewissen betrachtet hatte, denn Wenge ist ein Holz aus dem tropischen Regenwald und seit Jahren verarbeite ich nur noch Hölzer aus Europa oder Amerika. Nun habe ich den Holzblock doch in die Drechselbank eingespannt und wollte ein besonders schönes Stück daraus machen. Durch eine sehr zurückgenommene Form sollte die starke Maserung mit den sehr dunklen Jahresringen gut zur Geltung kommen. Schön ist, dass am Boden fast mittig ein sehr ausgeprägter ovaler Jahresring zum Vorschein gekommen ist.

jj_15_290 22,5x4,6 Wenge(1)

Im Profil sieht man eine klassische, weit geöffnete Schalenform:

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Nussbaumschale in Trichterform


(288/2015) Für diese Schale aus Nussbaumholz (24,3×7,3cm 400gr) hatte ich einen schönen Rohling, bei dem ein Teil (im Bild vorn) recht hell ist. So gibt es auf der einen Seite eine Spannung zwischen der runden Form und der quer dazu laufenden Maserung; auf der anderen Seite steigt die Maserung dann rund an. Nussbaum lässt sich gut drechseln und polieren und war früh ein sehr beliebtes Holz für den Möbelbau.

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Von aussen habeich eine Trichterform gedrechselt, die nur leicht gerundet ist. Der obere Rand fällt nach aussen etwas ab und  ist nach innen leicht hinterschnitten.

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